08.10.2026

Straßenfest Schriesheim 2026: Flohmarkt und Eröffnung am Samstag

Joachim Müller, Bürgermeister Christoph Oeldorf, Weinkönigin Ylva Neuert und die Weinprinzessinnen Carolin Barendt und Romy Waldenmayr stoßen bei der Eröffnung des Straßenfests Schriesheim 2026 mit Weingläsern auf der Bühne an
Auftakt zum Straßenfest 2026: Joachim Müller vom Verkehrsverein und Bürgermeister Christoph Oeldorf stoßen mit Weinkönigin Ylva Neuert und ihren Prinzessinnen Carolin Barendt und Romy Waldenmayr auf drei Festtage an.

Elf Uhr, Bühne am Historischen Rathaus – und wie jedes Jahr ist zur Eröffnung des Straßenfests eigentlich schon halb Schriesheim auf den Beinen. Bürgermeister Christoph Oeldorf, Joachim Müller vom Verkehrsverein und Weinkönigin Ylva Neuert mit ihren Prinzessinnen Carolin Barendt und Romy Waldenmayr stießen mit einem Glas Riesling auf drei Festtage in der Altstadt an. 53. Auflage – und im Grunde weiß hier jeder, was jetzt kommt: Musik auf mehreren Bühnen, Vereinsstände an jeder Ecke, das Weindorf, der Kerwe-Rummel auf dem Festplatz und das schöne Gefühl, dass sich hier gerade wirklich die ganze Stadt trifft.

Wetter? Passte. Kein Regen, angenehme Temperaturen, viel Sonne – der Wettergott muss halt doch Schriesheimer sein.

50 Jahre Kraftbrunnen – erstmals mit Fassanstich

Der eigentliche Coup des Vormittags kam aber nicht am Weinglas, sondern am Bierfass. Der KSV-Kraftbrunnen feiert dieses Jahr 50. Geburtstag – ein halbes Jahrhundert läuft am Straßenfest-Wochenende aus dem Stadtbrunnen also schon kein Wasser, sondern Bier (und mittlerweile auch Alkoholfreies, Wein und Cocktails). Die Ringer-Abteilung des KSV Schriesheim macht das seit Anfang an.

Zum runden Jubiläum gab's dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt einen echten Fassbieranstich auf der Bühne – und Bürgermeister Oeldorf durfte den Schlägel schwingen. So oft kommt es in einer Weinstadt schließlich nicht vor, dass der Bürgermeister ein Bierfass anzapft. Hat fast auf Anhieb gesessen, das Bier lief. Applaus – und das erste Bier vom Fass zum 50-Jährigen ging natürlich Richtung KSV.

Flohmarkt: seit sechs Uhr morgens auf den Beinen

Während oben am Stadtbrunnen die Reden liefen, war der große Straßenfest-Flohmarkt weiter unten schon längst im vollen Gang. Von der Kirchstraße über die Seitengassen bis rüber zum Weindorf reihten sich die Stände quer durch die Altstadt – und die ersten Frühaufsteher waren schon um sechs Uhr da, mit Taschenlampen und Klappstühlen, um sich die besten Fundstücke zu sichern.

Am Vormittag dann das vertraute Bild: geschoben, gestöbert, gefeilscht, gequatscht. Wer Schriesheim kennt, weiß: Beim Straßenfest-Flohmarkt trifft man garantiert Leute, die man das ganze Jahr nicht gesehen hat – und braucht mindestens doppelt so lange durch die Altstadt wie sonst.

Und das war erst der Vormittag. Die Bühnen sollten gleich loslegen, das Weindorf war schon offen, und drei Tage Straßenfest lagen noch komplett vor uns. Fortsetzung folgt.