Wenn es dunkel wird, wird aus dem Straßenfest eine andere Veranstaltung. Tagsüber flaniert man, abends bleibt man hängen – an der Bühne, am Stand, bei Leuten, die man lange nicht gesehen hat. Der Samstagabend war genau so ein Abend: warm, voll, laut, gut gelaunt.
Rummel auf dem Festplatz
Auf dem Festplatz drehte der Kerwe-Rummel seine Runden – Lichterketten, Fahrgeschäfte, Zuckerwatte, Kinderaugen. Der Teil des Straßenfests, der für die einen Nostalgie ist und für die anderen der eigentliche Grund, überhaupt zu kommen.
Durch die Altstadt: Betty Sue, die Annimels, I Nobili
Im Weindorf legte Betty Sue los, und die Tische waren zu dem Zeitpunkt schon dicht besetzt. Am Stadtbrunnen spielten die Annimels vor dem Alten Rathaus – blaues Bühnenlicht auf dem Fachwerk, davor eine Menge, die bis weit in die Gasse reichte. Direkt daneben zog die Disco La Cola der Handballer ihr eigenes Publikum an. Voller geht es am Stadtbrunnen eigentlich kaum.
Ein Stück weiter am Musikpoint übernahmen I Nobili, und dort feierte auch die Stadtverwaltung in der Oberstadt mit. Dazwischen: ein kurzer Abstecher ins Handwerk, dann in den Hof der ISB in der Herrengasse – und auf dem Rückweg noch mal bei den Annimels vorbei, weil man da eben nicht einfach dran vorbeiläuft.
Zum Schluss: zum Divino
Am Ende des Abends landet man dann irgendwie doch bei der Bar vorm Divino, wo Christian und Andreas noch fleißig ausschenkten. Ein guter Ort, um so einen Abend ausklingen zu lassen – und der passende Schlusspunkt für diese Serie.
Der Sonntag hatte dann schon wieder sein eigenes Programm. Fortsetzung folgt.
